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Aquarell: Eine Hand im grauen Strickärmel hebt den Hörer eines alten Wählscheibentelefons vom Nachttisch, dahinter Bettdecke und ein Fenster mit Fensterkreuz.

AUSGABE NR. 16 · FREITAG, 9. OKTOBER 2026

Ei gude! ☕

Die Herbstferien sind halb um, und vorne geht es kurz um die Kosten des Feuerwehreinsatzes vom Februar. Ganz hinten steht die Antwort auf eine Leserfrage. Das Stück beginnt vor vier Jahren mit einer Reise, von der niemand wissen durfte, und landet in ein paar Herbsttagen vor 81 Jahren.

Heute drin:

  • 80.837,95 Euro fürs Löschen bei der GSI: wer sie bekommt, und was die Pressemitteilung weglässt

  • Ein Spielplatz, der 290 Meter Abstand zur Drogenhilfe bekommen soll, und zwei Fassungen zum Totholz

  • Wettbüros im Carree, Platz 1 beim Entsiegeln, 35.000 Euro für die Innenstadt

  • Die TU im Exzellenzverbund, die Asiatische Hornisse im ganzen Stadtgebiet

  • Ballett, Shakespeare, ein Minikonzert für fünf Euro, und Cottbus am Böllenfalltor

  • Zum Schluss: warum Hessen von Wiesbaden aus regiert wird

▌ DER AUFMACHER

Den Schaden zahlen Bund und Land. Den Einsatz zahlt Darmstadt.

Am 5. und 6. Februar hat es beim GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Wixhausen gebrannt. Zwei Tage lang waren Berufsfeuerwehr, die vier Freiwilligen Feuerwehren, Katastrophenschutz, Rotes Kreuz und Einheiten von außerhalb im Einsatz. Was der Brand angerichtet hat, bis zu 145 Millionen Euro, tragen Bund und Land, so stand es im August hier. Für die zwei Tage Löschen kommt die Stadt selbst auf.

80.000 Euro hat der Magistrat, die Stadtregierung, am 30. September dafür überplanmäßig bereitgestellt, also zusätzlich zum Haushaltsplan. Die Pressemitteilung vom Dienstag nennt die Summe und einen Dank. Den Grund nicht. Der steht in der Magistratsvorlage im Ratsinformationssystem und beruft sich auf das hessische Brand- und Katastrophenschutzgesetz, HBKG: Die Kosten könnten der GSI „nicht gemäß § 61 HBKG in Rechnung gestellt werden, da weder der Brand vorsätzlich entstanden ist, noch der betroffene Gebäudeteil aktuell als Anlage mit besonderem Gefahrenpotenzial […] definiert ist. Es können lediglich Sonderlöschmittel abgerechnet werden." Die Regel steht im Gesetz, die Vorlage wendet sie an.

Abgerechnet sind bisher 80.837,95 Euro. Mehr als ein Drittel davon, 30.749,93 Euro, geht an Arbeitgeber: Verdienstausfall und Lohnkostenerstattung für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren. Unter den übrigen Posten steht auch die Reinigung der Schläuche, rund 4.200 Euro. In der Pressemitteilung dankt Brandschutzdezernent Paul Georg Wandrey den Einsatzkräften und auch den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für diesen Einsatz freigestellt haben.

→ Das heißt für dich: Bis auf Sonderlöschmittel bleiben die Kosten dieses Einsatzes laut Vorlage bei der Stadt, also beim Steuergeld; hast du als Arbeitgeber jemanden aus einer Darmstädter Katastrophenschutzeinheit dafür freigestellt, konntest du Verdienstausfall oder Lohnfortzahlung geltend machen.

▌ KURZ & KNAPP

Der Spielplatz Süd im Herrngarten soll an die Südostseite des Parks, rund 290 Meter von der Drogenhilfe Scentral entfernt. Der Magistrat hat am 30. September beschlossen, für den neuen Standort eine Planung zu entwickeln, zustimmen muss noch das Stadtparlament. Der neue Platz läge auf dem südlichen Teil der bisherigen Biodiversitätsfläche, die Theaterwiese käme dazu, mit einem Wasserspiel „als Symbol für die Darmbachrinne". Die 290 Meter misst die Vorlage von der Mitte des Rondells bis zur Mitte der möglichen neuen Fläche. Der heutige Platz hat laut Vorlage rund 2.950 Quadratmeter. Neben dem Scentral hat das Stadtparlament im September eine betreute Fläche für die Drogenszene beschlossen, und laut Vorlage ist es erklärtes Ziel, „suchtkranke Menschen nicht zu verdrängen". Zum Totholz auf der Biodiversitätsfläche sagt die Pressemitteilung, es bleibe erhalten. Die Vorlage schreibt, die Idee wäre, den Zaun zu entfernen und „das stehende Totholz auf ein verkehrssicherungsverträgliches Maß zu reduzieren oder anders anzuordnen". Der Nordzugang ist provisorisch geschlossen, der Südeingang offen. Geld gibt es noch keins: Auch die Planung beginnt laut Vorlage erst nach der Entscheidung über den Haushalt 2027, und vor dem Bau kommt ein eigener Baubeschluss.

Im Carree soll Wohnen nur nach Regeln erlaubt sein, Wettbüros gar nicht. Für den Bebauungsplan M 35 zwischen Rheinstraße, Ernst-Ludwig-Straße, Schuchardstraße und Luisenstraße hat der Magistrat dem Stadtparlament eine Veränderungssperre und den Wechsel ins beschleunigte Verfahren vorgelegt, das Gebiet würde um den Weißen Turm und die Luisenstraße erweitert. In einem der drei Kerngebiete ist kein Wohnen vorgesehen, in den beiden anderen nur ab dem ersten Obergeschoss, in einem davon nur ausnahmsweise und nur auf der vom Carreehof abgewandten Seite. Ausgeschlossen wären unter anderem Ferienwohnungen, Boardinghouses, Spielhallen und Wettbüros. Die Vorlage nennt dazu die Aufgabe des Galeria-Karstadt-Kaufhof-Standorts am Weißen Turm, die Pressemitteilung nicht. Vergangene Woche ging es hier um die Satzung gegen Ferienwohnungen, im Carree käme der Bebauungsplan dazu. Das letzte Wort hat das Stadtparlament.

Beim Wettbewerb „abpflastern" liegt Darmstadt laut Stadt auf Platz 1 der Großstädte, Stand 2. Oktober. Im September war es Platz 4. Am 18. September haben rund 30 Freiwillige in der Pallaswiesenstraße eine 50 Quadratmeter große Fläche bepflanzt, mit 250 Stauden, sechs Gehölzen und über 1.000 Blumenzwiebeln. Diese Fläche und ein größeres Entsiegelungsprojekt der Evangelischen Hochschule Hessen hätten Darmstadt nach vorn gebracht, so die Mitteilung. Der Wettbewerb läuft noch bis 31. Oktober.

Der Verfügungsfonds wird fortgeführt: 35.000 Euro bis Jahresende, bis zu 5.000 Euro je Idee. Gefördert werden laut Darmstadt Marketing kleinere Projekte und Start-ups, „die zur Belebung, Aufwertung und Attraktivität der Darmstädter Innenstadt oder der Stadtteilzentren beitragen". Mit dabei ist die Sparkasse Darmstadt und Dieburg. Die Richtlinie sagt, wie vergeben wird: „in der Reihenfolge ihres Eingangs", und der Antrag soll zwei Monate vor dem geplanten Beginn vorliegen. Rechnerisch reichen die 35.000 Euro für höchstens sieben volle Förderungen. Wer früh kommt, ist im Vorteil. Anlaufstelle ist die Luisenstraße 12, [email protected].

Die TU Darmstadt wird Exzellenzuniversität, im Verbund mit Frankfurt und Mainz. Wissenschaftsrat und DFG haben die Rhein-Main-Universitäten am 2. Oktober als einen von fünf neuen Standorten ausgewählt, gefördert wird ab 1. Januar 2027. Beantragen konnten Verbünde bis zu 28 Millionen Euro im Jahr, die beantragten Summen werden laut Mitteilung im Schnitt um rund 21 Prozent angepasst, also gekürzt.

Nester der Asiatischen Hornisse auf öffentlichen Flächen bitte melden, vor November. Die Art ist laut Stadt inzwischen im gesamten Stadtgebiet anzutreffen. Melden kannst du unter 06151 13-3313 oder an [email protected]. Wer ein Nest vor November beseitigen lässt, kann damit auch künftige Königinnen entfernen. Auf Privatgrund zahlen die Eigentümer selbst. Der einzelne Stich sei nicht gefährlicher als der einer heimischen Hornisse.

▌ DER GRUSS

Die Heinerpost grüßt diese Woche die frisch gewaschenen Feuerwehrschläuche.

▌ BAUSTELLEN & BAHN

Mainzer Straße: Zwischen Pallaswiesen- und Michaelisstraße seit Montag abschnittsweise halbseitig gesperrt, etwa sechs Wochen, rund 330.000 Euro. Die Einmündung Akazienweg ist für etwa vier Wochen, bis Anfang November, für Autos zu, Zufahrt provisorisch von der Michaelisstraße in den Gehaborner Weg. Die HEAG mobilo meldete am Mittwoch auf den Linien F und FM Verspätungen.

Frankfurter Landstraße, Arheilgen: Bis Samstag, 17. Oktober, werden auf rund 640 Metern Radschutzstreifen markiert, in Abschnitten zwischen Virchow- und Dürerstraße beziehungsweise Holbeinstraße. Radfahrer werden über Im Erlich und Vor der Schreiberpforte geleitet.

Herbstferien: Die 4, 5 und 7 fahren bis Sonntag, 18. Oktober, nicht, Ersatzbusse und Umleitungen wie vergangene Woche beschrieben. Auf der WE1 entfallen die Haltestellen zwischen Erzhausen und Gräfenhausen bis 17. Oktober.

Schöfferstraße: Bis Samstag wird am Campus der Hochschule Darmstadt (h_da) auf Höhe der Zentralbibliothek eine Verkehrsschleuse eingerichtet, rund 100 Meter mit Teilschranken, Leitschwellen und Markierungen.

▌ DAS WOCHENENDE (9.–11. OKTOBER)

HEUTE

„Das kleine Ich bin Ich", Minikonzert für die Kleinen, 10 Uhr, Staatstheater, Foyer Großes Haus, Georg-Büchner-Platz 1, 5 Euro, nur noch Resttickets. Die zweite Vorstellung am Samstag um 10 Uhr war am Mittwoch schon ausverkauft.

„Tanzen inklusive", 18 Uhr, Centralstation, Im Carree, für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

„Nachtträume", Hessisches Staatsballett, Choreografie Marcos Morau, 19:30 Uhr, Staatstheater, Großes Haus, 15 bis 70 Euro, empfohlen ab 14.

„Viel Lärm um Nichts", Shakespeare in der Fassung von Leander Haußmann, 19:30 Uhr, Staatstheater, Kleines Haus, 10 bis 61 Euro, Resttickets, ab 12.

SAMSTAG

Floh- und Trödelmarkt, 10 bis 15 Uhr, Parkplatz Pallaswiesenstraße nahe Heizkraftwerk, so steht es in der Terminliste der hessenschau.

Die Lilien, Darmstadts Zweitligist SV 98, gegen Energie Cottbus, 13 Uhr, Merck-Stadion am Böllenfalltor, Tickets im freien Verkauf. Mehr dazu gleich unten.

SONNTAG

Kammerkonzert „Soli fan tutti", 11 Uhr, Staatstheater, Foyer Großes Haus, 16 Euro, mit Elgar, Schostakowitsch, Brahms und Mendelssohn.

„Viel Lärm um Nichts", 16 Uhr, Staatstheater, Kleines Haus, 10 bis 54 Euro, Resttickets.

▌ LILIEN-WATCH

Am Samstag um 13 Uhr kommt Aufsteiger Energie Cottbus ans Böllenfalltor. Laut Verein standen sich beide Teams „noch nie in einem Pflichtspiel gegenüber". Cottbus ist, ebenfalls laut SV 98, bislang der beste Aufsteiger der Saison, Tabellenplatz sieben mit acht Punkten. Für die Lilien ist es das erste Ligaspiel nach der Länderspielpause und der Reise nach San Antonio. Das letzte war das 1:5 in Wolfsburg am 18. September. Eine Woche später geht es am Sonntag, 18. Oktober, um 13:30 Uhr zum Karlsruher SC.

▌ SCHON VORMERKEN

Fr, 23. Oktober: Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Tickets gibt es seit 30. September, Neukunden können laut Verein für dieses Spiel keine kaufen.

Di, 27. Oktober, 20:45 Uhr: Die Lilien spielen bei der SV Elversberg.

▌ ZUM SCHLUSS · DIE FRAGE NACH WIESBADEN

Zwei Angebote.

An einem Frühjahrsmorgen, zwei Monate nach dem Einmarsch der russischen Armeen in die Ukraine, hält an einer Kiewer Straßenecke eine Kolonne unmarkierter Autos und nimmt zwei Männer mittleren Alters in Zivil auf. Die Begleiter sind britische Kommandosoldaten, ohne Uniform, aber schwer bewaffnet. Die Kolonne fährt rund 650 Kilometer westwärts an die polnische Grenze. Der Übertritt läuft reibungslos, mit Diplomatenpässen. Am Flughafen Rzeszów wartet eine C-130, die Motoren laufen schon. Die Passagiere sind hohe ukrainische Generäle, ihr Ziel ist die Clay-Kaserne in Wiesbaden, das Hauptquartier der US-Armee in Europa und Afrika. Was sie dort tun werden, wird eines der bestgehüteten Geheimnisse dieses Krieges.

„Wieso ist Wiesbaden Hauptstadt und nicht Darmstadt?", hat mich ein Leser gefragt. Die Antwort liegt in einer Woche im Oktober 1945, in der Wiesbaden es wurde.

Am 14. April 1945 bekam der Darmstädter Historiker Ludwig Bergsträsser den amerikanischen Auftrag für eine provisorische Regierung der Provinz Starkenburg. Sie saß in Darmstadt, der Hauptstadt des damaligen Volksstaats Hessen. Bergsträsser warb, nicht als einziger, in Denkschriften für ein größeres Land, Großhessen. Das große Land kam, die Amerikaner proklamierten es im September. Nur war Darmstadt seit der Brandnacht 1944 schwer zerstört, und die amerikanische Militärregierung saß in Wiesbaden. Das war, so nannte es die hessische Landeszentrale für politische Bildung später, „die glimpflich vom Bombenkrieg davongekommene alte Residenzstadt".

Am 12. Oktober 1945 verkündete die Militärregierung die Landesregierung für Großhessen, mit Sitz in Wiesbaden. An der Spitze stand Karl Geiler, eingesetzt, nicht gewählt; gewählt wurde in Hessen erst im Jahr darauf. Zuvor hatte die Militärregierung Hermann Heimerich für die Spitze nominiert, und Bergsträsser hatte in vorderster Front der Kritiker gestanden. Am Montag nach der Verkündung traf Geiler ihn in der Frankfurter Handelskammer und kam nach kurzer Begrüßung zur Sache, sinngemäß so:

Ich biete Ihnen die Stelle des Vizepräsidenten an, mit oder ohne Ministerium, etwa das Innenministerium.

Bergsträsser lehnte ab. Es sei für Geilers Regierung wohl nicht klug, ihn vorzuschlagen; nach seinem Eindruck stoße er bei der Militärregierung Wiesbaden auf Widerstand. Er notierte: „Ich sei dort unbeliebt, da man dort nicht mit Unrecht meine, daß ich die Möglichkeit Heimerich zunichte gemacht habe." Und: „Ich fuhr nach Hause und legte mich erkältet ins Bett." Am Dienstagmorgen kam ein Anruf: „es sei aus Wiesbaden telefoniert worden, ich hätte von Geiler verlangt, daß er einen Teil meiner Beamten übernähme." Bergsträsser antwortete, „das sei eine infame Lüge, und ich möchte wissen, wer das aufgebracht habe, um dem Betreffenden ein paar Ohrfeigen zu geben." Bergsträsser hatte schon angekündigt, zu Geilers Einführung am selben Tag krankheitshalber wohl nicht zu kommen.

Ein halbes Jahr regierte Darmstadt; dann kam das Land, für das Bergsträsser geworben hatte, und nahm Darmstadt die Hauptstadt. Er wurde Regierungspräsident in Darmstadt, bis 1948.

Zurück nach Wiesbaden, Frühjahr 2022. Einer der beiden Männer, General Mykhaylo Zabrodskyi, wird eine Treppe hinaufgeführt, auf eine Galerie. Unten die frühere Turnhalle, in der vor dem russischen Angriff Pfadfinderkinder Holzautos um die Wette rollen ließen. Jetzt sitzen dort Offiziere der Koalitionsstaaten in Behelfskabinen und organisieren die ersten westlichen Geschütze und Granaten für die Ukraine. Dann ein Büro, der amerikanische General Christopher Donahue, ein Angebot: Partnerschaft.

Jeden Morgen sitzen Ukrainer und Amerikaner zusammen. Gemeinsam suchen sie die lohnendsten russischen Waffensysteme und Truppen aus. Den genauen Ort ermitteln danach Analysten im Keller unter der Turnhalle. Die Ukrainer sehen am Ende Ketten von Koordinaten in Körben: Priorität 1, Priorität 2. Die Herkunft steht nicht dabei. Sie fragen, warum sie dem trauen sollen. Donahue, so erinnert sich Zabrodskyi, antwortet immer wieder dasselbe:

Macht euch keine Gedanken, wie wir es herausgefunden haben. Vertraut darauf: Wenn ihr schießt, trifft es, und das Ergebnis wird euch gefallen. Wenn nicht, sagt es uns, dann machen wir es besser.

Ein Wort fehlt. Die Orte heißen „points of interest", Punkte von Interesse, nicht Ziele. Ein amerikanischer Regierungsvertreter erklärt den Nutzen rückblickend so: Wer gefragt wird, ob er den Ukrainern ein Ziel gegeben hat, kann Nein sagen, ohne zu lügen. Auf russischem Boden gibt es vorerst keine Punkte. Als später die HIMARS-Werfer kommen, sollen die Ukrainer nur auf amerikanische Koordinaten schießen. Kein Schuss geht ohne eine elektronische Schlüsselkarte. Die Karte können die Amerikaner jederzeit sperren.

Wer am Luisenplatz vor dem Kollegiengebäude steht, steht vor dem Sitz des Regierungspräsidiums, der Behörde, die Bergsträsser nach dem Krieg führte. Hessen ist in Regierungsbezirke geteilt, und seit 1968 liegt die Landeshauptstadt Wiesbaden im Regierungsbezirk Darmstadt.

Die Zahlen dazu: Nachkriegstagebuch „Befreiung, Besatzung, Neubeginn", hrsg. Walter Mühlhausen, München 1987, S. 37 bis 40. Proklamation Nr. 2 vom 19.09.1945. Organisationsverfügung Nr. 1 vom 12.10.1945. Gesetz über die Grenzen der Regierungsbezirke vom 29.04.1968. Hessische Landeszentrale für politische Bildung. Szenen in Kiew und Wiesbaden nach der Rekonstruktion von Adam Entous, „The Partnership: The Secret History of the War in Ukraine", New York Times, 29.03.2025. Was kursiv steht, ist nachgestellt, nach Bergsträssers Niederschrift und Zabrodskyis Erinnerung.

Das war die Heinerpost Nr. 16.

Bis nächsten Freitag,

Max ⚜️

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